Weshalb

Smile Ville

Krebserkrankungen bei Kindern sind selten. Jedoch erkranken in der Schweiz 

jährlich etwa 250 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren an Krebs.

Die häufigsten bei Kindern diagnostizierten Krebsarten sind Leukämien,

Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) und Lymphome. 

Wir haben Smile Ville gegründet, um den Kindern, während ihren langwierigen Therapien, etwas positives mitgeben zu können. 

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Geschichte von Smile Ville

Im Jahr 2017 wurde bei unserem Sohn eine akute lymphoblastische Leukämie (ALL) diagnostiziert, woraufhin er sich einer chemotherapeutischen Behandlung

unterziehen musste. Für uns brach eine Welt zusammen. Wir waren zuvor nie mit Krebserkrankungen konfrontiert worden. Jedoch sollte es ein belastender Einschnitt

in unserem Leben werden, der uns vor viele Herausforderungen stellen sollte

und viele Veränderungen abverlangen würde.

Es folgten viele stationäre Aufenthalte im Kinderspital, viele Chemotherapien,

sowie regelmässige Kontrollen, Induktionen und Knochenmarkpunktionen.

Bei unserem Sohn betrug die erste Therapie knapp über zwei Jahre.

Daraufhin galt er als geheilt.

Etwa 15 % der Kinder und Jugendlichen die an einer ALL erkranken, erleiden einen Krankheitsrückfall (Rezidiv). Unser Sohn erlitt seinen Rezidiv nach 8 Monaten.

Die nächste Behandlung sollte eine intensivere Chemotherapie beinhalten mit

dem Ziel der Remission (vorübergehende Abnahme oder vorübergehendes

Verschwinden der Krankheitszeichen der Krebserkrankung, jedoch ohne dass

eine Heilung erreicht wird). Im Anschluss erfolgte eine allogene Stammzelltransplantation (Übertragung von Stammzellen von einem Spender

auf einen Empfänger. Voraussetzung hierfür ist, dass die Gewebemerkmale

von Spender und Empfänger weitestgehend übereinstimmen.

Die Stammzellen werden aus dem Blut oder Knochenmark gewonnen).

Während den Therapien unseres Sohnes, fiel uns auf, dass er in den Momenten,

wo er aktiv mithelfen konnte, wie z.B. Katheterhüllen aufmachen, helfen mit

NACL zu spülen und einiges mehr, zufriedener wirkte und mehr strahlte.

Es schien es ihm einfacher zu machen, die ganzen Blutentnahmen,

Medikamentengaben und die Untersuchungen mitzumachen.

Dadurch fühlte er sich weiter handlungsfähig und weniger «ausgeliefert». 

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